01.05.2026
Familien Kirche Droyßig

Ein gelungener Vormittag mit viel Kreativität und guter Laune
Wie jeden Monat, an einem Samstag fand auch dieses Mal die Familienkirche in Droyßig statt. Viele Kinder und Eltern kamen zusammen, um gemeinsam einen abwechslungsreichen Vormittag zu verbringen. Begonnen wurde in der Kirche mit einer kurzen Andacht vom Pfarrer Roßdeutscher. Dabei haben wir viel gesungen, und die Lieder sorgten schnell für eine gute Stimmung. Ob man nun laut sang oder nur mitsummte, alle waren mit Freude dabei. Im Anschluss ging es ins Pfarrhaus, wo die Kreativität jedes Einzelnen gefragt war. Jeder durfte sein eigenes Kreuz gestalten. Zuerst wurden Nägel in Form eines Kreuzes in ein vorbereitetes Holzbrett geschlagen. Dafür brauchte man viel Geduld, wie sich später herausstellte. Es machte aber auch viel Spaß, besonders wenn man wettete, wer alle seine Nägel als erster reingeschlagen hatte. Um das ganze etwas anschaulicher zu gestalten brachten wir Farbe ins Spiel: Mit buntem Bindfaden umwickelten wir die Nägel. Dabei gab es keine Vorgaben und jeder konnte sein eigenes Kreuz mit seinen Lieblingsfarben und Mustern gestalten. Mit Unterstützung von Eltern und Helfern bekam jeder ein einzigartiges Ergebnis, auf das alle stolz sein konnten. Am Ende des Vormittags hielt jeder sein fertiges Kreuz in der Hand. Zum Abschluss versammelten sich alle für ein gemeinsames Foto, bei dem jeder sein Werk noch einmal präsentieren durfte. So entstand ein gelungener Vormittag, mit viel Kreativität und Gemeinschaft. Martha Stehfest
Siehe, ich mache alles neu!
Am 25.01.2026 fand unsere erste Familienkirche im neuen Jahr statt. Im Mittelpunkt stand die Jahreslosung 2026. Jedes Jahr begleitet ein Bibelvers als sogenannte Jahreslosung viele Menschen durch das Jahr. Für 2026 lautet sie: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5).Pfarrer Christoph Roßdutscher führte die Familien zunächst kurz in das Thema ein. Besonders gefreut hat uns, dass auch dieses Mal wieder neue Gesichter dabei waren. Gemeinsam tauschten wir uns über die Jahreslosung aus. Dabei stellten wir uns die Frage: Was bedeutet diese Jahreslosung eigentlich für uns im Alltag? Sie möchte vor allem Hoffnung geben. Sie erinnert daran, dass Gott Neues schafft und Veränderung möglich ist. Gerade in einer Zeit, die von Krisen, Kriegen und Unsicherheiten geprägt ist, setzt dieser Bibeltext einen hoffnungsvollen Gegenakzent. Er lädt dazu ein, Vertrauen zu haben und nicht den Mut zu verlieren. Gleichzeitig ermutigt er uns, unsere Welt im Kleinen mitzugestalten – durch Frieden, Vergebung und liebevolles Miteinander im Alltag.Im Anschluss wurde es kreativ: Gemeinsam bastelten wir bunt leuchtende Regenbogen-Windlichter. Der Regenbogen gilt als Zeichen der Hoffnung und des Bundes zwischen Gott und den Menschen. Mit Transparent- und Krepppapier, Glitzer, bunten Bändern, Bommeln und viel Kreativität von Klein und Groß entstanden farbenfrohe Kunstwerke, die uns im Alltag immer wieder an Hoffnung erinnern sollen.Alle, die Lust haben mitzumachen, sind herzlich im Pfarrhaus willkommen. Martina Denk
Mit Groß Klein auf den Spuren der Reformation
Wer war Martin Luther? Was hat er bewirkt und warum ist er so berühmt? Und was ist eigentlich die Lutherrose? All diese Fragen und noch mehr wurden bei der Familienkirche Ende Oktober im Gemeindehaus in Droyßig beantwortet, denn das Thema ist die Reformation. Aber natürlich ist es nicht nur bei der Theorie geblieben. Alle zusammen haben wir, die Kinder und ihre Eltern, nach der kurzen Einleitung von Pfarrer Roßdeutscher kleine Reformationsbrötchen gebacken. Um die Vorbereitungen sowie um den Teig und das Backen hat sich Elisabeth Herrling gekümmert. Die Brötchen sollen an die Lutherrose erinnern. Beim Gestalten der Brötchen haben sich alle gegenseitig unterstützt: In der Mitte von einer kleinen eingeritzten Rose wurde Marmelade eingefüllt, welche das Herz darstellen soll. Als alle Brötchen fertig waren, galt es „ab in den Ofen“!
In der Zeit, in der die Brötchen im Ofen waren, durfte jeder seine eigene Lutherrose gestalten. Die ganz besondere Rose hat ein rotes Herz und ein Kreuz in der Mitte, welches an den Tod Jesus Christus am Kreuz erinnert, eine weiße Rose welche Frieden und Freude bedeutet, einen blauen Himmel welcher auf den himmlischen Frieden hinweisen soll und zu guter Letzt einen goldenen Ring, welcher kein Anfang und kein Ende hat - so wie Gottes liebe die so wertvoll ist wie Gold. Auch beim Basteln haben wir uns gegenseitig geholfen. Nun waren auch endlich die Brötchen fertig! Bevor diese aber probiert werden konnten, durfte natürlich eine Ladung Puderzucker nicht fehlen. Nachdem jeder gekostet hatte, gab es eine kleine Auswertung. Danach durfte jeder mit ein paar Brötchen unterm Arm nach Hause gehen. Das war ein gelungener gemeinsamer Vormittag!
Laternenbasteln zum Thema St. Martin
Anfang November fand unsere Familienkirche ganz im Zeichen des heiligen Martin statt. In gemütlicher Atmosphäre wurde bei einer Tasse Tee gebastelt, erzählt und viel gelacht. Gemeinsam entstanden wunderschöne Laternen für den Laternenumzug am 11. November.
Die vorbereiteten Holzteile wurden mit viel Liebe bemalt und anschließend mit buntem Transparentpapier verziert. Dabei zeigte sich, wie vielfältig Kreativität sein kann: Neben den vorbereiteten Papieren mit Motiven rund um St. Martin entstanden auch viele ganz individuelle Kunstwerke – vom Vereinslogo der Lieblingsfußballmannschaft bis hin zu kleinen selbstgemalten Bildern. So wurden am Ende rund 20 einzigartige Laternen fertiggestellt, die beim Laternenumzug stolz leuchten dürfen.
Zwischendurch wurden die Rollen für das diesjährige Martinsspiel verteilt. In Form einer kleinen Vorlesegeschichte darf jeder, der Lust hat, am 11.11. einen eigenen Part übernehmen – eine schöne Möglichkeit, gemeinsam die Geschichte des Teilens lebendig werden zu lassen.
Nach einer kurzen Abschlussrunde klang der Vormittag in schöner Gemeinschaft und mit vielen guten Gesprächen aus.
Die nächste Familienkirche findet am 20. Dezember statt – sie dient gleichzeitig als Generalprobe für das Krippenspiel. Im neuen Jahr starten wir am 24. Januar mit dem Thema der Jahreslosung: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“
Wir freuen uns schon jetzt auf viele bekannte und neue Gesichter – und natürlich auf viele kreative Ideen, gemeinsames Lachen und gelebte Gemeinschaft.
Martina Denk